Season Of Change- Track by track

Das Albumkonzept

“Season Of Change” ist eine musikalische Reise durch das Leben des Komponisten. Es geht um das Themen, wie Veränderung, Schicksalsschläge, Hoffnung, Vergebung, Liebe, den Kreislauf der Jahreszeiten in Verbindung mit dem Leben. Das alles in Form von Instrumentalstücken. Erstmalig greift Thomas Jung auf gesprochene Worte, als Gestaltungselement der Kompositionen zurück.

Die Stück sind weitestgehend während der letzten 3 Jahre entstanden und damit ein Spiegel dieser Zeit und der Ereignisse.

Track by track

  1. Valleys
    Die Komposition ist bereits im Jahr 1984 entstanden und wurde in ähnlicher Form damals bereits mit einfachen Mitteln von Thomas Jung aufgenommen. Das Stück dient als Intro zum Liederzyklus. Am Anfang sind Geräusche rund ums Haus zu hören. Der orchestrale Charakter des Songs soll Raum, Weite, Tiefe und die Dimensionen von Bergen und Tälern vermitteln.
  2. Waiting
    Dieser Titel wurde im Januar 2013 geschrieben. Eine Zeit in der Warten für Thomas Jung ein wesentlicher Teil seines Lebens war. Die bedrückende Stimmung der Sounds, Harmonik und die offene, improvisierte Spielweise unterstreichen dies. Im Verlauf des Titels deuten die spärliche Grooves vor statischen Backgroundakkorden und jazzigen E-Piano-Fetzen eine langsame Entwicklung an.
  3. Season Of Change Part 1
    Season Of Change Part 1 bis 4 ist das Kernstück des Albums und symbolisiert den Prozess der Veränderung, die 4 Jahreszeiten und den Prozess der Entwicklung und Veränderung. Der Titel „… Part 1“ ist im April 2014 entstanden und steht in seiner musikalischen Ausgestaltung für den Frühling, Aufbruch und die Hoffnung.
  4. Season Of Change Part 2
    Nach der zunächst aufblühenden Hoffnung folgen Rückschläge, Traurigkeit, Melancholie und auch Einsamkeit. Unterstützt von Jens-Hinrich Kruhl (aka Wiesenberg) am Cello hat Thomas Jung den Sommer nicht unbedingt als Zeit des Glücks und der Freude dargestellt. Die treibenden Sequenzen am Ende des Stücks zeigen den Blick nach vorne.
  5. Forgiveness
    Forgiveness bildet als fünftes Stück die „Mitte des Albums“ und ist der Moment des Innehaltens und der Einkehr. Es ist aus einem Gebet, einer Meditation über das Thema Vergebung entstanden. Der Blick ist nach innen gerichtet, die Worte schweben in einem Raum aus Sound und der Protagonist arbeitet an sich selbst.
  6. Season Of Change Part 3
    Schwere Mellotron-Klänge und bedrohlicher Wind gleich zu Anfang. Es ist Herbst. Die Zeit der Veränderung schreitet voran. Noch ist es ruhig, doch die in die Soundteppiche eingewobenen Themen, die später in Part 4 auftauchen, deuten es an und bereiten den Boden für den finalen Teil dieser Komposition.
  7. Season Of Change Part 4
    Auch wenn die Gefühle noch nicht ganz im „Lot“ sind und es immer wieder Schlaglöcher auf der Straße des Lebens gibt, so ist Thomas Jung mit Part 4 wieder bei sich selbst. Der vom Stepsequenzer getragene Longtrack bildet das Ende der Reise nach Innen und ein schließt den Kreis. Ungefähr in der Mitte des Werks laufen fast alle Spuren rückwärts. Eine Andeutung des Rückblickes auf Dinge, die vergangen sind. Genauso, wie das Auftauchen des Themas von „Painting The Sun Part 2“ vom letzten Album – eine Reminiszenz an das Vergangene.
  8. 1st Of July
    Der Epilog: Geräusche von einem Balkon, Kirchenglocke, eine Bahn. Es ist Sommer 2014. Das Leben hat wieder mehr Farbe, die Atmosphäre ist „gechillt“, das Piano als Melodieinstrument steht für das Zurück zu den musikalischen Ursprüngen des Komponisten. Gedanken zum Thema „Liebe“ werden gesprochen.
  9. Closing Of The Season
    Wir hören Autos, Menschen in Bewegung. Thomas Jung verzichtet bei diesem Titel komplett auf synthetische Klänge. Klavier, Fretless-Bass und Röhrenglocken sind zu hören. Der Titel hat klare Songstrukturen und Melodien. Das Ende der Jahreszeit, der Saison, vielleicht auch ein bisschen weihnachtliche Gefühle, Neujahr.

 

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